Antivirus, Backup und Datenschutz

Wenn Sie auf Ihre Daten angewiesen sind, müssen diese vor Verlust gesichert werden. Eine Gefährdung ist stets gegeben, sei es durch Umweltschäden (Feuer, Wasser oder Überspannung), Diebstahl oder Sabotage. Aber auch die Privatsphäre ist ein schützenswertes Gut.

Vor physikalischen Schäden wie dem Ausfall einer Festplatte, schützt beispielsweise eine simultane Spiegelung auf mehrere Datenträger per RAID. Bei Datenverlust durch Viren oder Fehlbedienung kann auf ein zeitgesteuertes Backup zurückgesetzt werden.

Um Schädlingen den Zutritt zu erschweren, lassen sich für Ihr gesamtes Netzwerk inkl. Server verschiedene Firewall- und Antivirensysteme einsetzen, die zentral verwaltet werden und sich selbstständig aktualisieren. Durch Einsatz eines Proxyservers lässt sich der Netzwerkverkehr ins Internet filtern und der Zugriff beschränken. Die Zuverlässigkeit der Infrastruktur kann per Monitoringsoftware (z.B. mit Nagios) überwacht und beurteilt werden, um bei Problemen frühzeitig einzugreifen.

Um auch vor Spionage geschützt zu sein, sollten sensible Daten verschlüsselt und nicht mehr benötigte Medien durch mehrfaches Überschreiben sicher gelöscht werden. Eine Verschlüsselung ist auf jeden Fall notwendig, wenn persönliche Dateien auf fremden Rechnern (Cloudbackup) gespeichert werden.

Der private Bereich muss natürlich nicht dem IT-Grundschutz des BSI entsprechen, aber ein gewisses Maß an Datenschutz und Datensicherheit lässt sich einfach und durch kostenlose Software umsetzen.